Ans andere Ende der Welt ..

.. wenn wir mal loskommen
 

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Lake Taupo

Morgens aufgemacht zum Lake Taupo. Mit dabei waren Jürgen, Papa, John, Bettina und ich. Ludger wollte noch einen Vulkan besteigen. Diesmal auch nur eine kleine Strecke (etwa 100 km). Schon gut Mittags angekommen (nach einmal verfahren, weil hier ein State Highway umgelegt wird), konnten wir direkt einchecken und los zu den Sehenswürdigkeiten.
Haben heute übrigens einen Evonik LKW mit absolut authentischem Logo gesehen!
Lake Taupo kaum gesehen, dafür aber zu einem Thermalkraftwerk und zu einem Wasserkraftwerk. Beim Wasserkraftwerk haben wir eine Fahrt mit Jetboot gemacht (wir: wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, sind damit nicht alle 5 gemeint, sondern nur Jürgen und ich ;-) ). Hat sich auch gelohnt, sind dabei auch wenigstens ordentlich nass geworden. Aber kein Problem bei der Sonne hier :-)
Anschließend noch zum Wasserfall und zurück zur Stadt gelaufen. Unser Fahrteam John und Papa haben uns dann dort abgeholt. Abends mit allen, Ludger auch wieder getroffen, noch in die Stadt was futtern gegangen. In der Stadt war aber sehr wenig los. Laut Jürgen geht die Touri-Saison zu Ende.

Wellington - Tongariro

Morgens noch in Wellington ein paar Andenken gesucht und gefunden, dann mit Ludger und Jürgen Richtung nächste Station gefahren. Nach gut 4 Stunden Fahrt dann bei den Vulkanen angekommen. Noch 2 Stunden in der Abendsonne rund um die Vulkane gelaufen. Anschließend haben Ludger und Jürgen noch Abendessen gekocht (Nudeln mit Hackfleischsoße :-) ).

Auf zur Nordinsel

Morgens in der 4 Mann Cottage mit 3 Personen gefrühstückt, Jürgen war ja ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt.. Dann in Ruhe gestartet. Weg nach Jürgen auf Anhieb gefunden. Er hatte bei den anderen Praktikanten der Farm gut geschlafen. Dann nach kurzem Aufenthalt weiter Richtung Picton zur Fähre. In Picton angekommen, zuerst mal die Fähre finden. Nach einem Fehlversuch dann die richtige Stelle gefunden. Beim nachfragen dann aber die Überraschung, die Uhrzeit auf unserer Buchungsbestätigung war falsch. Anstelle 13:45 Uhr wie angegeben war die Abfahrt entweder 13:10 oder erst später. Wir selbst waren ja schon da, aber John und Ludger fehlten ja noch. Leider nicht erreichbar. Kurz vor Abfahrt der Fähre dann doch ein Lebenszeichen von den beiden.. Haben die Fähre also dann doch noch so gerade eben geschafft (nachdem alle regulär eingecheckten Autos, LKW's, und Container schon drauf waren). Dann als drittletztes Auto dann passend ohne Wartezeit draufgefahren.
Auf der Fähre super Wetter. Konnten schön auf Sonnendeck sitzen und die die 4 Stunden Überfahren zur Nordinsel genießen.
Nach Ankunft in Wellington direkt ins Hotel. Im Hotelaufzug alle 4 eingestiegen und aufs Losfahren gewartet, ohne dass sich etwas tat. Es kam dann schnell die Frage auf, woran das liegen kann, dass sich der Aufzug nicht bewegt. Lösung: Wir hatten das zulässige Gesamtgewicht von 360 kg überschritten. (Namen und Gewichte der Mitfahrenden werden aus Datenschutzgründen nicht genannt).
Anschließend Cable Car gefahren und gefuttert. Wellington ist schon was anderes, wie die Städte, die wir auf die Südinsel gesehen haben. Deutlich enger und voller mit mehr Leben.

Letzte Nacht in Nelson

Ich darf nochmal schreiben!
Anruf von Ludger und John, als wir im McD sitzen und die Internetseite aktualisieren: Sie sind schon auf halbem Weg in Kaikura wg. Wale-Watching,ca. 1,5 Std Fahrt von uns in Nelson, Hotel ist gebucht und bezahlt.Dann wurde den beiden auf telefonische Nachfrage vom Wale-Watching-Veranstalter erklärt, dass es keine freien Plätze beim Wale-Watching morgen früh um 7 gäbe. Damit hat sich die Fahrt nach Kaikura wohl erübrigt.
Jetzt sind die beiden aber auf jeden Fall schon mal auf halbem Weg zur Fähre in Picton, wo wir morgen früh auch hinfahren werden.
Hier in Nelson laufen heute abend übrigens viele Leute in komischer grüner Verkleidung herum (sieht ganz seltsam aus). Grund dafür ist wohl der St. Patrick´s Day, der hier heute von den Iren zelebriert wird.
Franz und John haben übrigens heute auch eine Bootstour mit dem Wassertaxi gemacht. War anfangs wohl ganz beschaulich, bis bei einem Zwischenstop zwei junge Österreicherinnen (26 nund 29 Jahre) eingestiegen sind, die dem Kapitän schöne Augen gemacht haben. Der Kapitän hat daraufhin sein wie er es nannte "Arbeitsboot" zu einem "Schnellboot" umgewandelt, sehr zum Nachteil von John und Franz, die sich dann ordentlich festhalten mussten.

 

Etwas später:

Sitzen schön im McDoof und schreiben den Blog. Wollten dann anschließend ein wenig in die Stadt bummeln. Kommen raus, natürlich alle Geschäfte zu.. Mhmm, dann noch so ein bißchen rumgelaufen, Einkäufe für den nächsten Tag gemacht. Dann kamen Papa und Jürgen von der Farmbesichtigung zurück und hatten gleich einen Praktikanten mitgebracht. Der Plan war, dass wir was essen, anschließend wollten die Jungs (Jürgen, Stefan und noch zwei weitere Praktikanten) den St. Patricks Day feiern.. Einer wollte fahren und Jürgen bei uns am Hotel abliefern.
Morgens gegen 4 Uhr dann SMS von Jürgen: "Finden das Hotel nicht, Fahre mit zur Farm. Könnt ihr mich da abholen?" Na gut, ist ja kein Problem, die Farm liegt ja auf dem Weg zur nächsten Station. Hoffentlich weiß Papa noch, wo die war..

Abel Tasman die Zweite

Heute darf ich auch mal schreiben. Weil es gestern so schön war im Abel Tasman Nationalpark, haben wir uns entschieden dort heute noch einmal hinzugehen. Aufgrund der Zeitplanung von Jürgen und Ludger sind wir heute morgen schon um 6.30 aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann los. John und Franz wollten es etwas ruhiger angehen lassen und sind dann später nachgekommen. Wir hatten Glück und haben direkt noch das Wassertaxi erwischt, was eigentlich schon ohne uns los wollte. Jürgen, Norbert und Ich sind dann zur Bark Bay mit dem Wassertaxi gedüst, um von dort aus zur Anchorage Bay zu laufen, ca. 6,5 km. Hat alles super funktioniert. Jürgen ist dann gegen 1 vom Wassertaxi abgeholt worden, weil er heute mit Franz noch eine Farm besichtigen will. Wir haben unterwegs Ludger getroffen und sind mit ihm den quasi durchs Meer zur Anchorage Bay gelaufen. (Bei Ebbe ist quasi eine ganze Insel freigespült,die dann der Weg zur nächsten Bay ist. Bei Flut muss man über den Berg laufen, Dauer ca 1,5 std, bei Ebbe Dauer 20 Minuten durchs Meer. Dann sind wir mit dem Wassertaxi wieder zurück gedüst. John hat uns dann abgeholt, jetzt sind John und Ludger noch nach Kaikura und wollen morgen früh um 7.15 Uhr Wale gucken, wir sind in Nelson geblieben und gehen jetzt shoppen. @Kristina: Das mit dem Schwimmen mit den Delphinen habe ich ausgelassen, dafür haben wir die goldenen Strände und den Urwald genossen in der Bucht, wo Bill Gates, Tom Cruise und Bob Dylan im letzten Jahr Weihnachten gefeiert haben.

Abel Tasman Nationalpark

Auf Zimmer gefrüstückt, war ja genug Platz da. Dann zum Abel Tasman Nationalpark. Auf dem Weg dahin etliche große Obstplantagen gesehen (gestern übrigens auch schon..). Jetzt wissen wir, wo das ganze Obst herkommt. Papa sehr interesiert. John und Papa werden sich das nachher wohl mal genauer ansehen.
Im Abel Tasman Nationalpark kann man nicht mit Autos rumfahren, also Laufen oder Wassertaxi (so wie bei uns, nur keine Anfahrt aber etwas teurer..). Geizig wie wir sind (in diesem Fall Bettina und ich, Papa und John mit Auto unterwegs) laufen wir natürlich. Passenden Walk Track rausgesucht. Erst nicht ganz so schön (verglichen mit Steward Island), nachher aber besser. Wetter spielte auch mit. Klasse Buchten mit super Stränden. Wenn jemand gelben Sand braucht, hier gibt's genug! Meer-Wasser hatte auch passende Temperatur (diesmal nicht reingefallen, sondern ein wenig mit den Füßen durchgewatet..).
Rückweg dann aber mit Wassertaxi. Da konnten wir dann den Weg, den wir vorher durch Busch, über Strand und Berge in mehreren Stunden gelaufen waren, vom Meer aus sehen (war mit Boot auch nur ca. 20 Minuten). Am "Zieltaxistand" angekommen, standen da einige alte Trecker im Meer (also etwa bis zur Achse). Ich schätze neue Trecker würden das wegen der Elektronik nicht überstehen! Naja, etwas merkwürdig fand ich das schon, erst recht als unser Käpt'n (wenn man den Taxifahrer mal so nennen will) mit Vollgas von hinten auf so einen Trecker losfuhr. Direkt hinter Trecker (also direkt vorm Aufeinandertreffen) dann Vollbremsung. Dann Käpt'n raus aus Boot, auf Trecker. Dann haben wir's geschnallt: Der hatte das Boot auf einen Anhänger, der hinterm recker angekuppelt war, eingeparkt. Dann wurde das Boot auf dem Anhänger mit dem Trecker aus dem Meer gezogen. Wir sind jetzt auch schon im Boot über Strasse gefahren.
Abends Ludger und Jürgen getroffen. Die waren einen Tag später aus Queenstown angereist.

Punikaiki bis Nelson

Noch mal eine ordentliche Strecke. Morgens nicht ganz so tolles Wetter, nachher aber besser. Auf dem Weg die längste Hängebrücke Neuseelands besucht. Anschließend noch zum Golden Bay. Weg führte über Serpentinen dorthin. Sehenswert. Entweder haben wir aber von der Bucht nicht die richtige Stelle gesehen, oder aber es lohnte tatsächlich nicht.
Auf dem Weg noch Straßenschilder von kreuzenden Pinguinen gesehen, aber die Pinguine waren leider auch nicht zu sehen.
In Nelson dann noch eine Überraschung: Im Hotel musste man uns mitteilen, dass die Zimmer, die wir gebucht hatten nicht mehr frei waren, so dass wir in große Suiten "mussten" :-). Also Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnzimmer mit Küchenzeile und Waschmaschine. Ehre wem Ehre gebührt :-)