Ans andere Ende der Welt ..

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Queenstown bis Punakaiki - 600 Kilometer

Pünktlich gefrühstückt, dann los. Bis Punakaiki sind's etwa 600 Kilometer. Wetter mittelmäßig, aber nicht allzu schlecht. Die anderen beiden (Ludger und Jürgen) fahren nach Milford Sound, dafür wurde schlechtes Wetter gemeldet.
Also auf dem Weg wieder eine abwechslungsreiche Landschaft, von flach über bergig, mit Meerblick und Gebirge. Am Franz Josef Gletscher angehalten, kurz hingelaufen. Um ganz nach oben zu kommen, waren es etwa 3 Stunden Fußmarsch. Aufgrund der langen Wegstrecke aber ausgelassen. Abends einigermaßen pünktlich im Hotel angekommen. Hotel wieder bestens.
Linksfahren ist übrigens nicht so schwierig wie gedacht. Anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, dann geht's aber bestens. Hier ist noch was anders wie in Deutschland: Man wird von den LKW's die Berge hoch und runter gescheucht. Sind Zugmaschinen mit 4 Achsen (zwei vorne und zwei hinten) mit Anhänger mit ebenfalls 2 Achsen vorne und 2 hinten. Die sind auf den Bergstrassen genauso schnell wie Autos.

Queenstown

Etwas verschlafen (naja, doch etwas später geworden gestern..). Aber dann los, geiles Wetter! Kurze Hose an, auf Suche nach guter Aussicht auf Queenstown Hill. Dort ging es dann nonstop steil bergauf ohne Ende, 1,5 Stunden ! Oben angekommen, super Aussicht auf Queenstown und den See. Klasse! Dann Anruf von Ludger, ob wir Lust haben auf dem See zu fahren. Ja klar, runtergelatscht in 20 Minuten, Boote geliehen. Dann rein, bei Bettina hat's geklappt. Ich kann von mir behaupten, dass ich schon im Wakatipo-See gebadet habe. Aber alles nicht so schlimm, ist ja klasse Wetter (ca. 27 Grad).
Anschließend die ersten Kiwis gesehen. Sehen ja äusserst merkwürdig aus, aber sind ja die Nationaltiere von Neuseeland. Abends noch mit alle Mann mit Gondel auf Berg hoch, Aussicht und Wetter genießen.

 

Abends in Queenstown

Ludger und Jürgen im Pub getroffen. Lecker gegessen, ein zwei Bier gehabt. Dann pissen gehen (normalerweise ja nicht erwähnenswert). Stehe also vorm Pissuar, dann geht auf einmal direkt vor mir auf Augenhöhe ein Fernseher im Spiegel an. Klasse Sache, Sport gucken beim Pissen!

Milford Sound

Morgens 9:30 ins Auto nach Milford Sound, dem Highlight in Neuseeland. Je weiter wir dahin kamen, desto mehr wandelte sich die Landschaft von Flachland über Berge zu felsigen steilem Gebirge. In Milford wirklich Klasse Landschaft, wieder ganz anders wie auf Steward Island. Für ca. 3 Stunden Bootstour mit Unterwassermuseum. Wetter war ein wenig schattig, aber immer noch deutlich besser wie Deutschland. Die ersten Delphine und Seehunde gesehen. Dann irgentwann wieder zurück. Blick auf die Tankuhr (ich durfte nichts mehr sagen, weil ich zuvor ausgelacht wurde, weil ich frühzeitig tanken wollte, aber dann alle 5 Kilometer eine Tanke kam), war knapp halb voll. Losgedüst, bis zur ersten Steigung - Tankanzeige unter ein viertel leer, gelbe Lampe an. Mmmh.. Naja, ist ja Steigung hier.. Weitergefahren. Die Tankanzeige geht immer weiter runter. Mmmh.. Wie war das auf dem Hinweg, gab's da Tanken auf der Strecke? Ja, eine gabs.. Ok, dann weiter. Jetzt geht's auch wieder bergab. Tankanzeige ist wieder gut, gelbe Lampe ist aus. Ah, da kommt die Tanke: Oh, eine Nottanksäule mit 10 km Umweg. Na dann wird der Tank wohl reichen. So nach halben Weg, also noch ca. 60 km, geht die Tanknadel dann fast auf 0.. Jetzt wird's knapp. Naja, lass uns mal an den PKW mit Bootsanhänger hängen, vielleicht hat der im Falle des Falles einen Spritkanister bei. Jetzt noch 40, 30, 20 km. Tanknadel auf 0, wie lange wirds reichen? Dann plötzlich ein Knall! Was war denn das? Der Bootsanhänger fährt rechts ran, wir hinterher. Dann wars zu sehen: Der Bootsanhänger hat einen Platten. Ok. Fragen, ob wir helfen können, ja mal sehen. Dann unsere Frage: Hast du Sprit dabei und können ein bißchen davon kaufen? Der gute Mann sieht ein wenig verdutzt aus, aber dann alles gut! Wir kaufen 5 Liter Sprit, und helfen dem Mann mit Schraubenschlüssel und Wagenheber aus. Ein Improvisationstalent ist noch gefragt, weil's dann doch ein zu großer Schlüssel ist, aber dann ist Papa in seinen Element. So alles in allen dann gut gegangen und wir kommen mit einer halben Stunde Verspätung in Queenstown an.

Zweiter Tag Steward Island

Richtig Klasse Landschaft. Sind diesmal die andere Richtung gelaufen. Dort auch wieder "Urwald", Strände, Meer, Buchten.. Gute 4 Stunden gelaufen, dann zurück. Fähre um 15:30 zurück nach Bluff. Meer war wieder völlig ruhig. Papa und John stehen schon am Pier und warten auf uns. Dann ins Auto und hoch nach Te Anau. Mussten dort noch Zimmer für Papa und John suchen, aber unser Hotel hatte noch was frei. Für Morgen Bootstour in Milfourd Sound gebucht.

Erster Tag auf Steward Island

Waren also pünktlich zur 11 Uhr Fähre in Bluff. Wellengang war ok, haben Kotztüten also nicht gebraucht (Ist ca. 1 Stunde Überfahrt). Dann auf Steward Island eine Überraschung: Da steht ein Mann mit Schild "Bettina und Norbert Roßkamp". Das ist mal was, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben: wir vom Motel abgeholt! Wir kriegen sogar noch eine kleine Stadrführung obendrauf (Die Stadt ist aber nicht wirklich groß..). Dann das Zimmer: Respekt, dass ist bisher das beste was wir hatten.
Wir wollten wandern. Dazu eine Route von ca. 3 Stunden rund um die Halfmoon Bay rausgesucht und los geht's. Klasse Landschaft mit Meer, Buchten, Stränden, Wald. Nach drei Stunden noch nicht genug, daher nächste Tour, sind ja nicht zum Vergnügen hier ;-). Am Ende wurd's dann aber doch ein bißchen schwierig.

 

Kühe melken

Papa konnte es sich nicht nehmen lassen, beim Kühe melken dabei zu sein. Also ist er um ca. 5 Uhr aufgestanden. Der Rest von uns ist noch ein bißchen liegengeblieben und erst um ca. 7:30 Uhr zum Melken gegangen. Schon was anderes, wie das was man aus Deutschland gewohnt ist. Da werden 60 Kühe gleichzeitig im Karusell gemolken. Bei 680 Kühen braucht's aber trotzdem noch ein bißchen Zeit.
Die Gasteltern mussten noch zu einer Tagung auf die Nordinsel (fliegen). Natürlich schade, Papa hätte sich gerne (natürlich mit Übersetzer John) noch weiter über Landwirtschaft unterhalten. Auf dem Weg zum Flughafen haben die Gasteltern uns (Bettina und mich) dann noch zur Fähre nach Bluff gebracht (liegt auf dem Weg). Konnten uns da noch so einiges über die Gegend erzählen.
Der Rest der Mannschaft ist noch auf der Farm geblieben. Jürgen muss noch bis Freitag nachmittag arbeiten. Papa will dabeisein, Ludger will Tagesausflüge machen. Weiterer Werdegang ist mir noch nicht bekannt. Hauptsache irgendeiner denkt noch daran, uns Freitag nachmittag wieder von der Fähre abzuholen..